Playas de Papagayo

Die sieben Strände Playas de Papagayo befinden sich im äußersten Süden von Lanzarote. Klares Wasser, weißer Sand und felsige Küstenstreifen charakterisieren sie. Nur wenige Km entfernt liegt Playa Blanca, ein bekannter Touristenort. Der Küstenabschnitt Playas de Papagayo selbst hat allerdings keine Pensionen oder Hotels vorzuweisen. Allein in der Ortschaft Playa de Papagayo selbst befindet sich ein Restaurant am Strand.
Die sieben Buchten:  
Playa de Afe, Playa de Mujeres, Playa Pozo, Playa de la Cera, Playa de Papagayo, Playa Caleta del Congrio, Playa de Puerto Muelas.
  • Playa de Afe ist ein Kiesstrand und wird deshalb in der Regel nur von Einheimischen besucht.
  • Playa de Mujeres ist bei einer Länge von 400 und einer Breite von 90 m der größte der sieben Strände. Im Vergleich zu den anderen Stränden zeichnet er sich durch seine gute Erreichbarkeit zu Fuß aus.
  • Playa de Pozo ist etwas kleiner als Mujeres, jedoch ebenfalls gut besucht.
  • Playa de la Cera ist ein kleiner Strand. Zwei Gaststätten befinden sich in seiner näheren Umgebung.
  • Playa de Papagayo ist die wohl bekannteste Bucht dieser Küstenregion. Der Vorzeigestrand ist wegen seiner einmaligen Optik auf den meisten Bildern von Playas de Papagayo zu sehen. Hier befindet sich außerdem, wie schon erwähnt, ein Restaurant.
  • Playa Caleta del Congrio und Playa de Puerto Muelas liegen an Stellen, die stark den Winden ausgesetzt sind. Deshalb sind diese Orte auch bei Windsurfern sehr beliebt.

Die sieben, 100 bis 400 m langen, Buchten werden durch Felswände voneinander getrennt. Das Baden ist an den meisten dieser Strände bedenkenlos möglich, da es an ihnen aufgrund der Felswände besonders windstill ist. An den Stränden der Playas de Papagayo herrschen, anders als an der Westküste, außerdem keine Unterströmungen. Daher ist diese Küstenregion besonders für Familien mit kleinen Kindern geeignet.
Playas de Papagayo wurde vor einigen Jahren als Naturpark ausgewiesen. Daher wird großer Wert auf Sauberkeit gelegt. Das Fehlen von Hotels und Pensionen unterstreicht die idyllische Atmosphäre. Gerade die schwere Erreichbarkeit hielt in der Vergangenheit viele Reisende davon ab, Playas de Papagayo zu besuchen. In den letzten Jahren hat jedoch der Touristenstrom stark zugenommen, vor allem in den Sommermonaten. So wird das spezielle Ambiente dieses Küstenabschnitts inzwischen durch die Besucherscharen etwas in Mitleidenschaft gezogen.

Anreise:

Die Anfahrt gestaltet sich allerdings etwas schwierig. Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten, die Strände zu erreichen. Mit dem PKW ist eine Anfahrt über eine mehrere km lange Schotterpiste möglich, auf welcher Mautkosten von drei Euro pro PKW und Person erhoben werden. Die zweite, sportlichere, Möglichkeit bietet ein Drahteselritt beziehungsweise eine Wanderung zu Fuß. Diese Alternative ist allerdings aufgrund der kleinen und versteckten Wege nur erfahrenen Reisenden zu empfehlen. Schließlich kann man sich noch mit einem Boot-Taxi von Playa Blanca aus zu den Buchten bringen und abends wieder abholen lassen. Der Preis hierfür beträgt rund 15 Euro.
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