Die Vulkane

Wie der gesamte Kanarische Archipel, entstand auch Lanzarote infolge von Vulkanausbrüchen. Vor etwa 36 Millionen Jahren schufen diese Vulkanausbrüche den Sockel der Insel. Über der Meeresoberfläche bildete sich die Insel im Laufe der letzten 15,5 Millionen Jahre.
Derzeit existieren über 100 verschiedene Vulkankegel auf Lanzarote. Keiner dieser Kegel stellt dabei einen typischen Bilderbuchvulkan dar.
Dies wird unter anderem dem ständig wehenden Passatwind zugeschrieben. Der permanente Wind ist dafür verantwortlich, dass sich auf der windabgewandten Seite immer mehr Auswurfmaterial ansammelt, als auf der windzugewandten Seite.
Die jüngsten Ausbrüche waren von 1730 bis 1736 und noch einmal 1824. Dabei entstanden in der Timanfaya-Region in etwa 25 neue Vulkane mit einer Höhe von bis zu 500 m. Diese Vulkane werden Feuerberge genannt.

Folgen der Vulkanausbrüche sind unter anderem das Entstehen von Malpaís-Lavafeldern (»schlechtes Land«). Diese oft weitläufigen Mondlandschaften entstehen, wenn bereits zu Erdbrocken erkaltete Lava durch nachfließende Lava zerbrochen und aufgetürmt wird.
Eine weitere Folge sind die Vulkanhöhlen, wie zum Beispiel die Cueva de los Verdes. Die Vulkanhöhlen sind durch Lava-Strömungen ausgehöhlte unterirdische Tunnelsysteme.
Die Zahl der vorhandenen Vulkankegel kann aufgrund verschiedener Zählsysteme variieren.
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