Die Landschaft

Das Erscheinungsbild dieser kanarischen Insel geht auf die großen Vulkanausbrüche der Vergangenheit zurück.
Die landschaftliche Gegensätzlichkeit Lanzarotes macht die Insel zu einem sehr beliebten Touristenziel. Vulkanausbrüche formten die Insel zu einem einzigartigen Terrain. Der trockene und fremdartige Timanfaya-Nationalpark mit seinen unzähligen Vulkankratern prägt das Panorama des Südens. Das nördliche Famara-Gebirge und das »Tal der tausend Palmen«, welche durch verhältnismäßig hohe Feuchtigkeit und grüne Farben hervorstechen, bestimmen das Bild des fruchtbaren Nordens.
Die Lanzaroteños haben sich an diese skurrile und widersprüchliche Gegend angepasst. In La Geria nutzt man die besonderen vulkanischen Bedingungen zum Weinanbau. Ein Weinanbaugebiet inmitten einer Vulkanlandschaft ist wohl weltweit einzigartig und wurde deswegen von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

La Geria ist jedoch nicht die einzige landschaftliche Kuriosität Lanzarotes. Im Krater El Golfo im Südwesten liegt eine kleine grüne Lagune, die auch aufgrund des Farbkontrastes zwischen ihr und dem Vulkan einen herrlichen Anblick bietet.
Besucher aus aller Welt werden von eigensinnigen Landschaftsformen wie beispielsweise den Los Hervideros angezogen. Die Felsküste im Südwesten formte sich durch herunterfließende Lava und aufbrechende Wellen zu einem kleinen Höhlen- und Grottensystem.
Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass Lanzarote nicht nur Badeurlaubern und Sportlern Abwechslung bietet, sondern auch Naturfreunden.
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