El Mirador del Río

Der Aussichtspunkt
Mirador
Mirador

Spanische Bezeichnung für einen Aussichtspunkt.

del Rio
befindet sich am Nordende des Famara-Gebirges. Die 475 m hohe Brüstung wurde in die Steilküste des Gebirges integriert. In dieser Anlage sind ein Café, ein Souvenirshop und ein Ruheraum mit Sitzecken und einem Kamin vorhanden. Des Weiteren gibt es eine große Aussichtsplattform, welche ein Stockwerk über den eben genannten Räumlichkeiten errichtet wurde. In der gesamten Anlage finden sich groß angelegte Glasscheiben, um eine gute Sicht nach draußen zu ermöglichen.
Der berühmte Inselkünstler César Manrique und der Bildhauer Jesús Rafael Soto entwarfen 1973 dieses beliebte Touristenziel. Manrique verwendete bei seinem Entwurf keine rechten Winkel, sondern nur runde und schlichte Formen. Dies ist an der Bar, dem Restaurant, den Treppen oder auch dem Parkplatz zu erkennen.
Das Kliff war einst während des spanisch-amerikanischen Kriegs am Ende des 19. Jahrhunderts eine militärische Verteidigungsstation. Die befestigte Station wurde mit Artilleriegeschützen bestückt. Nach dem Bau der Aussichtsanlage blieben nur sehr wenige Überreste dieser Geschütze zurück. Diese kann man östlich des Aussichtspunktes erspähen.
Die Aussichtsanlage sollte bei möglichst hellen und klaren Wetterverhältnissen aufgesucht werden. Ob von den am Abgrund gebauten Brüstungen aus oder von innerhalb der Anlage,
Mirador
Mirador

Spanische Bezeichnung für einen Aussichtspunkt.

del Rio ermöglicht einen wundervollen Blick auf die Umgebung.

Der Chinijo-Archipel mit seinen kleinen Inseln La Graciosa, Alegranza, Montaña Clara und Roque del Este (der Ostfels) bietet ein herrliches Panorama. Den Roque del Oeste (der Westfels) kann man nicht sehen. Vor allem das Eiland La Graciosa und die Meerenge Río kommen wegen ihrer Nähe besonders zur Geltung. Die Sicht auf das durch Lava geformte Kliff, auf welchem sich die Anlage befindet, wirkt von oben noch imposanter als von unten. Am Fuße des Abhangs finden sich die ältesten Salinen der Kanaren. Bei einer Saline handelt es sich um eine Anlage zur Gewinnung von Salz durch Verdunstung des Meerwassers.
Der
Mirador
Mirador

Spanische Bezeichnung für einen Aussichtspunkt.

war zusätzlich noch in der Fernsehserie »Timm Thaler« zu sehen. In der Serie diente die Anlage dem Bösewicht als Versteck.

Öffnungszeiten:

Täglich von 10:00 bis 17:45 Uhr
(vom 01. Juli bis 30. September bis 18:45 Uhr)

Eintrittspreise:

Erwachsene: 4,50 Euro
Kinder (7-12 Jahre): 2,25 Euro
Kinder (0-6 Jahre): frei

Kontakt:

Tel.:  +34 928 526 548
Fax:  +34 928 526 550

Anreise:

Zur Anreise fährt man von Haría aus auf der LZ-201 bis nach Las Rositas und dann auf der LZ-202 direkt zum Aussichtspunkt. Von Arrecife aus gelangt man auf der LZ-1 bis nach Arrieta und wechselt anschließend auf die LZ-201, die ab Yé zur LZ-202 wird.
  • close
  • GEQUO Reisemagazin

    La Palma – Bajada de la Virgen de Las Nieves

    La Palma – Bajada de la Virgen de Las Nieves

    Einst litten die Menschen von La Palma unter einer schrecklichen Dürre. In dieser Situation kam Bischof Jiménez auf die Insel. Er sah das Leid der Menschen und auch ihrer Tiere und die Notwendigkeit, zu handeln. Um die Fürbitte der Gottesmutter zu erlangen, veranlasste er eine Prozession. Und so kam es, dass die Statue der Jungfrau von Las Nieves von eben dort hinab in die Hauptstadt La Palmas getragen wurde.

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    Wie verständigt man sich über große Entfernungen, wenn es weder Telefon noch Internet gibt, keine Infrastruktur vorhanden ist und der Fußweg beschwerlich und aufwändig ist? Unwegsame Schluchten, dichte Urwälder und schroffe Felsen erschwerten die Kommunikation zwischen verschiedenen Orten bis hin zur Unmöglichkeit. El Silbo hieß die Lösung...

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    Erst vor wenigen Jahren wurde auf La Palma eine neue Pflanzenart entdeckt – der Lotus Pyranthus. Es handelt sich dabei um einen Inselendemiten, also um eine Pflanze, die ausschließlich auf La Palma vorkommt – und selbst dort wächst sie nur noch in drei kleinen Gebieten.

    El Hierro – Auf dem Weg zum einzigen Nullmeridian

    Faro de Orchilla

    Seit Kolumbus wissen wir, hinter Punta de Orchilla geht die Reise weiter, auch wenn erst mal nicht viel mehr als Wasser kommt. Aber noch vor gut 2000 Jahren war an diesem äußersten Punkt El Hierros Schluss mit der damals bekannten Welt.