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Strandspaziergang auf »La Graciosa«

Content_480x_WD_StrandGraciosa.jpgTourencharakter:

Die flache Route ist einfach begehbar und somit auch gut für Familien mit Kindern geeignet.

Der Untergrund der Wanderstrecke ist überwiegend steinig und sandig. Die Route führt zur Bucht Playa de la Cocina und wieder zurück zum Küstenort Caleta del Sebo.

Einkehrmöglichkeiten finden sich in Caleta del Sebo. Trotzdem sind ausreichende Lebensmittel empfehlenswert. Die Tour ist überwiegend schattenlos, daher sollte man hinreichende Wasservorräte sowie Sonnenschutz mit sich führen.

Während der Küstenwanderung hat man mehrmals die Möglichkeit, sich an einem der idyllischen Strände in das Meer zu begeben. Deswegen bietet es sich an, Badesachen und Handtücher mitzunehmen.

Anreise:

Die Anreise nach Caleta del Sebo erfolgt per Fähre von Orzola aus.

Ausgangs- und Endpunkt: Caleta del Sebo

Schwierigkeitsgrad: leicht

Laufzeit: etwa 100 Minuten (Hin- und Rückweg)

Strecke: circa 8,1 Kilometer (Hin- und Rückweg)

Höhenunterschied: keine

Strandspaziergang auf »La Graciosa«

Content_480x_WD_StrandGraciosa2.jpgDie Wanderung startet im beschaulichen Küsten- und Hauptort Caleta del Sebo. Es ist der einzige ständig bewohnte Ort der kleinen Insel La Graciosa. Heutzutage leben fast alle Bewohner des Dorfes von der Fischerei oder von den ankommenden Tagestouristen. Sehenswert ist neben der Ortskirche auch der quirlige Hafen. An der Bucht finden sich diverse Fischerboote und kleinere Fähren. Im Hintergrund der Bucht erkennt man das mächtige Famara-Massiv auf der Nachbarinsel Lanzarote. Zur Einkehr bieten sich derzeit drei verschiedene traditionelle Fischrestaurants an.

Die Route führt entlang der Meerenge »Rio« in westlicher Richtung. Nach etwa 500 Metern erreicht man über einen Hang den weißen Sandstrand Playa el Salado. Der zwei Kilometer lange Strand lädt zum Verweilen und zum Baden ein. Besonders interessant gestalten sich die Felsformationen entlang des Strandes. Die Felsen, welche sich zum Teil im Wasser befinden, unterstreichen die Naturbelassenheit des kleinen Eilands.

Im Westen sticht der 172 Meter hohe Vulkankrater Montaña Amarilla hervor, welcher einer der vier größeren Erhebungen auf der sonst so flachen Insel ist. In Richtung des Vulkans geht es in Küstennähe weiter. Nach wenigen Kilometern erreicht man den Strand Playa Francesca. Der 435 Meter lange weiße Sandstrand eignet sich für ein kleines Picknick oder auch zum Baden.

An der Bucht befindet sich eine Ankerstelle, an der hin und wieder Fähren anlegen.

Weiter geht es in Richtung Montaña Amarilla. In unmittelbarer Nähe des Vulkans findet sich die kleine Bucht Playa de la Cocina, welche man nach einem kleinen Abstieg erreicht. Die etwa 100 m lange und zehn m breite Bucht wird durch den nahestehenden Krater vor allzu starken Winden geschützt und eignet sich deshalb besonders für eine Erfrischungspause im Wasser. Die der Bucht zugewandte Außenseite des Vulkans ist überwiegend gelb gefärbt. Dies lässt einen Rückschluss auf einen sehr hohen Schwefelgehalt der Pyroklasten zu. Die gelbe Farbe in Kombination mit dem blauen Wasser und weißen Sand erzeugt eine interessante Optik. Playa de la Cocina ist meistens nicht besucht und eignet sich deshalb gut für FKK-Besucher.

Nach einer ausgedehnten Erholungspause führt die Route auf gleichem Weg zurück nach Caleta del Sebo.

Bilder zur Tour